Klassik Open Air

Europas grünster Konzertsaal

Stadt Nürnberg

Staatsphilharmonie Nürnberg:
Biographien Orchester und Solisten

Marcus Bosch

Generalmusikdirektor der Staatsphilharmonie Nürnberg

Portrait Marcus Bosch

Foto: Cristopher Civitillo

Marcus Bosch ist seit 2011 Generalmusikdirektor des Staatstheater Nürnberg. Als Gast dirigierte er zahlreiche große Orchester in Europa, Amerika und Asien, darunter die Staatskapelle Dresden, die Münchner Philharmoniker, das Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI di Torino, das Orchestre National de Belgique, das Orchestre Philharmonique du Luxembourg, das Orchestre National de Lyon, das Orchestre de la Suisse Romande, das Rundfunk-Sinfonieorchester und das Deutsche Symphonie Orchester Berlin, das MDR Sinfonieorchester und die Deutsche Radio Philharmonie.

Als Operndirigent gastierte er u. a. an der Sächsischen Staatsoper, der Ko-mischen Oper Berlin, am Theater Basel, der Göteborgs Opera und am Teatro Filarmonico Verona („Tristan und Isolde“). Regelmäßiger Gast ist er an der Hamburgischen Staatsoper, wo er seit seinem Debüt mit „Fidelio“ im September 2005 u. a. „Die Entführung aus dem Serail“, „Der Freischütz“, „Falstaff“ und „Macbeth“ dirigiert hat und zuletzt mit York Höllers „Der Meister und Margarita“ zur Spielzeiteröffnung 2013/2014 große Erfolge feierte.

Zahlreiche Uraufführungen, die Dirigate bei der Münchener Biennale sowie der Händel-Preis der Stadt Halle, stehen für die breite stilistische Kompetenz des Dirigenten. Gerade die Auseinandersetzung mit der historischen Aufführungspraxis – so die Meinung der Kritik – lassen seine Interpretationen von Werken Brahms, Wagners und Bruckners oft in neuem Licht erscheinen. In den letzten Jahren ist eine umfangreiche Diskographie entstanden, zu der die auch international beachteten Gesamt-aufnahmen der Sinfonien von Johannes Brahms und Anton Bruckner zählen sowie zuletzt die DVD-Aufzeichnung von Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“ am Staatstheater Nürnberg.

Aktuell entsteht mit der Staatsphilharmonie Nürnberg eine Gesamtaufnahme der Sinfonien Antonín Dvořáks bei Coviello Classics. Seit Sommer 2010 leitet Marcus Bosch zudem die Opernfestspiele seiner Heimatstadt Heidenheim und deren Festivalorchester Cappella Aquileia.


Die Staatsphilharmonie Nürnberg

Orchester des Staatstheater Nürnberg

Staatsphilharmonie Nürnberg

Foto: Ludwig Olah, Benjamin Wiesse

Die Staatsphilharmonie Nürnberg ist das große Orchester der Metropolregion Nürnberg und das zweitgrößte Opern- und Konzertorchester in Bayern. Neben circa 150 Opern- und Ballettvorstellungen im Opernhaus des Staatstheaters Nürnberg bestreitet sie jährlich acht Philharmonische Konzerte in der Meistersingerhalle, zahlreiche Sonderprojekte und Kinderkonzerte. Seit 1999 gestaltet sie das größte europäische Klassik-Open-Air mit über 70.000 Besuchern.

Die Geschichte des Orchesters reicht zurück bis zu der seit 1377 nachweisbaren Reichsstädtischen Ratsmusik Nürnbergs. In der Barockzeit zählte Nürnberg zu den Zentren der deutschen Oper, ab 1801 wurden die Nürnberger Stadtmusiker kontinuierlich zu den Aufführungen des neuen "Nürnberger Nationaltheaters" herangezogen. Nachdem 1905 der Neubau des Opernhauses eröffnet worden war, legte man 1922 das Stadttheaterorchester mit dem von einem privaten Verein getragenen "Philharmonischen Orchester" zusammen. Als Generalmusikdirektoren prägten zuletzt Hans Gierster, Christian Thielemann, Eberhard Kloke, Philippe Auguin und Christof Prick die damaligen Nürnberger Philharmoniker. Zahlreiche Uraufführungen von Komponisten wie Boris Blacher, Hans Werner Henze, Wilfried Hiller, Paul Hindemith, Wilhelm Killmayer, György Ligeti, Krzysztof Penderecki, Aribert Reimann, Isang Yun, Hans Zender oder Bernd Alois Zimmermann wurden in dieser Zeit dem Orchester anvertraut. Gastspielreisen führten das Orchester u.a. nach Salzburg, Nizza, New York und zum Hongkong Arts Festival. Zu den großen internationalen Ereignissen gehörte insbesondere die erste Aufführung der Operntetralogie „Der Ring des Nibelungen“ in der Volksrepublik China.

Mit dem Amtsantritt von Generalmusikdirektor Marcus Bosch im Herbst 2011 wurde das Orchester auf 91 Planstellen vergrößert und der Name Staatsphilharmonie Nürnberg verliehen. Zeitgleich erfolgte die Gründung der Orchesterakademie. Mit zahlreichen neuen Konzertformaten und Veranstaltungen an außergewöhnlichen Orten gelingt es Marcus Bosch mit dem Orchester neue Publikumsschichten anzusprechen. In den kommenden Jahren bildet die Gesamtaufnahme der Sinfonien von Antonín Dvořák einen Schwerpunkt der Tonträgereinspielungen – die beiden ersten CDs finden internationale Anerkennung. Seine Eröffnungsproduktion von Richard Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“ ist als DVD erschienen, die Spielzeiteröffnung 2012 mit Wagners „Tristan und Isolde“ wurde bundesweit und in Österreich live in mehr als 50 Kinos übertragen. Ab der Spielzeit 2013/2014 erarbeitet Marcus Bosch mit dem Orchester einen neuen „Ring des Nibelungen“ in der Regie von Georg Schmiedleitner.

Der Bayerische Rundfunk und Deutschlandradio Kultur übertragen als Medienpartner wichtige Konzerte und Opernaufführungen der Staatsphilharmonie Nürnberg.


Khatia Buniatishvili

Pianistin

Portrait Khatia Buniatishvili

Foto: Gavin Evans

Khatia Buniatishvili wuchs in Georgien auf. Sehr früh wurde ihre außergewöhnliche Begabung erkannt, und so debütierte sie bereits sechsjährig als Solistin mit Orchester.  Während ihrer Studienzeit am staatlichen Konservatorium in Tiflis machte sie Bekanntschaft mit Oleg Maisenberg, der sie zum Wechsel an die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst nach Wien bewegte. Sie spielte weltweit mit zahlreichen international bekannten Orchestern und wurde vielfach ausgezeichnet.

 

Hauptförderer des Klassik Open Air:

Sparda-Bank Lebkuchen Schmidt Rudolf und Henriette Schmidt-Burkhardt Stiftung