Klassik Open Air

Stadt Nürnberg

Nürnberger Symphoniker:
Biographien Orchester und Solisten

Nürnberger Symphoniker

Seit über 60 Jahren gehören die Nürnberger Symphoniker zu den großen Konzertorchestern der Metropolregion Nürnberg. 1946 als Fränkisches Landesorchester gegründet, nannte es sich 1963 in Nürnberger Symphoniker um. Seit den 50er Jahren spielte das Orchester Filmmusik-Aufnahmen zu Hollywood- Klassikern wie „Ben Hur” ein und wurde 1992 zum „Grammy Award”- Gewinner in der Kategorie „Best Pop Instrumental Performance” gekürt.

Die Nürnberger Symphoniker haben sich zum Ziel gesetzt, ihrem Publikum aus allen gesellschaftlichen Bereichen die gesamte Vielfalt der Klassischen Musik zu zeigen. Unter ihrem Intendanten Lucius Hemmer gehen sie dabei mit immer neuen Ideen und Initiativen gezielt auf ihr Publikum zu. So bietet das Orchester bei den Abonnementkonzerten, den Serenadenhof-Konzerten, den Familienkonzerten „Klassik um 11”, den„ Rathauskonzerten” im Advent, den Kinder- und Jugendkonzerten und auch bei regelmäßigen Aufnahmen mit dem Bayerischen Rundfunk/Studio Franken höchste musikalische Qualität und unbändige Spielfreude dar. In der Saison 2009/10 wird das Orchester neben Gastspielen in Mailand, Prag und Wien erstmals zu einer Tournee nach Japan reisen.

www.nuernbergersymphoniker.de


Alexander Shelley (Dirigent)

Portrait Alexander Shelley (Dirigent)

Foto: Eric Richmond

Alexander Shelley ist mit 29 Jahren der jüngste Chefdirigent in der Geschichte der Nürnberger Symphoniker. Der aus London stammende Shelley studierte Cello und Dirigieren am Royal College of Music in London und an der Robert-Schumann- Musikhochschule in Düsseldorf. Dort gründete er 2001 das Kammerorchester „Schumann Camerata”, mit dem er Konzertreisen bis nach Russland unternahm. 2005 gewann er den Dirigierwettbewerb in Leeds, woraufhin ihm die Presse bescheinigte der „aufregendste und begabteste junge Dirigent” zu sein, „der je mit diesem höchst prestigeträchtigen Preis ausgezeichnet wurde.” Mittlerweile hat Alexander Shelley weltweit zahlreiche Orchester dirigiert und stand unter anderem am Pult des BBC Philharmonic Orchestra. Mit dem Klassik Open Air stellt er sich erstmals einem großen Nürnberger Publikum vor. Sein Debüt in der Saison 2009/10 gibt er mit dem Starpianisten Lars Vogt beim Neujahrskonzert am 5. und 6. Januar 2010.


Marisol Montalvo (Sopran)

Portrait Marisol Montalvo (Sopran)Die auf Long Island/USA geborene Sopranistin Marisol Montalvo steht schon lange im Rampenlicht auf der Bühne. Ihr Debüt gab sie 1991 als Miss New York, das Preisgeld für ihren Titel investierte sie in ihre Gesangsausbildung. Sie studierte am Mannes College of Music in New York und im Opernstudio in Zürich. Rasch avancierte sie zur international stark gefragten Sopranistin. Sie überzeugte mit Partien wie die der „Lulu” in Alban Bergs gleichnamiger Oper an der Deutschen Oper Berlin, als Prinzessin in Ravels „L’ Enfant et les Sortilèges” in Madrid und als Ännchen im „Freischütz” am Nationaltheater Mannheim. Doch nicht nur das internationale Publikum liegt ihr zu Füßen – auch namhafte Dirigenten schätzen die Koloratursopranistin, so wie Christoph Eschenbach, der sie sofort für mehrere Projekte, darunter Matthias Pintschers „Hérodiade-Fragmente”, verpfl ichtete, mit denen sie in Philadelphia und an der New Yorker Carnegie Hall auftraten.


Dante Alcalá (Tenor)

Portrait Dante Alcalá (Tenor)Der in Guadalajara in Mexiko geborene Tenor Dante Alcalá studierte Gesang in Santiago de Querétaro. Seit seinem Debüt als „Ruiz” in Verdis „Il Trovatore” im Jahr 2000 am Palazio de Bellas Artes in seiner Heimat glänzte er in den großen Partien seines Faches wie „Macbeth” und „La Traviata”, aber auch in Raritäten wie Manuel de Fallas „La Vida Breve”. Er wirkte bei der „Gala der 10 Tenöre” unter der Leitung von José Cura in der Royal Festival Hall in London mit. Zu seinen jüngsten Opernerfolgen zählen Auftritte als Pinkerton in Puccinis „Madame Butterfly” in Sevilla, in Puccinis „La Rodine” in Utrecht, in Meyerbeers „Die Afrikanerin” in Leipzig und in Donizettis „Lucia di Lammermoor” bei den Salzburger Festspielen. 2006 war Dante Alcalá Preisträger beim Opern-Wettbewerb in Dresden.

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Hauptförderer des Klassik Open Airs:

Sparda-Bank Lebkuchen Schmidt Rudolf und Henriette Schmidt-Burkhardt Stiftung