Klassik Open Air

Stadt Nürnberg

Nürnberger Symphoniker:
Biographien Orchester und Solisten

Nürnberger Symphoniker

Seit mehr als 60 Jahren sind die Nürnberger Symphoniker das Konzertorchester der Noris. Hunderttausende haben ihre Konzerte in Nürnberg, der Metropolregion und bei unzähligen Gastspielen besucht. Zudem profilierten sie sich schon früh mit Filmmusik-Aufnahmen wie „Ben Hur“. 1992 erhielten sie den Grammy Award für den „Beauty and the Beast“-Soundtrack. Heute erfährt das Orchester mit dem außergewöhnlich breiten Tätigkeitsspektrum, das von Bach bis Hollywood reicht, großen Zuspruch und verfolgt das Ziel, allen gesellschaftlichen Bereichen ein musikalisches Angebot zu bieten. Ab Ende 2007 freuen sich die Nürnberger Symphoniker auf ihr neues Zuhause: Dann wird in der Kongresshalle der neue Musiksaal der Nürnberger Symphoniker nach einjähriger Bauphase feierlich eröffnet. Nach einer Zwischennutzung durch das Schauspielhaus steht er dem Orchester als Proben- und Konzertsaal und einem breiten Publikum auch als neuer Veranstaltungssaal zur Verfügung.


Bernhard Gueller (Dirigent)

Bernhard Gueller begann seine musikalische Laufbahn als Cellist in Stuttgart. Seine Karriere als Dirigent nahm ihren Anfang im Jahr 1979, als er den ersten Preis beim Dirigentenwettbewerb der Deutschen Rundfunkanstalten gewann. Der Dirigent Sergiu Celibidache betrachtete ihn als seinen besten Schüler und ließ ihn das Münchner Philharmonische Orchester dirigieren. So startete Gueller eine Karriere, die ihn als Gastdirigent vieler Sinfonieorchester durch die ganze Welt führte. Ab 2002 war er Chefdirigent der Symphony Nova Scotia in Halifax/Kanada und wurde in der Spielzeit 2005/2006 Chefdirigent der Nürnberger Symphoniker.


Andreas Scholl (Countertenor)

Andreas Scholl war Kiedricher Chorknabe und studierte Alte Musik an der Schola Cantorum Basiliensis. Er wurde schnell ein Motor der Szene, indem er seltene Kantanten und Motetten von John Dowland bis Antonio Vivaldi vorstellte. Heute gilt er als der deutsche (Welt-)Star-Countertenor. 1996 gewann er den Baroque Vocal Prize bei den Gramophone Awards, veröffentlichte zahlreiche Solo-Aufnahmen und debütierte 1998 als Opernsänger beim Glyndbourne Festival Opera. Er tritt regelmäßig bei den BBC Proms in London und in den großen Konzertsälen der Welt (u.a. Berliner Philharmonie, Londoner Wigmore Hall) auf und komponiert nebenbei Popmusik. 1999 und 2005 erhielt Preise beim Echo Klassik.


Orlando und die Unerlösten (Countertenor und Band)

Roland Kunz (Orlando) studierte Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Literaturwissenschaft, moderiert seit 1983 beim SR2-KulturRadio und arbeitete u.a. mit Philippe Herreweghe. 1995 hatte er mit „Give Beauty“ einen internationalen Charterfolg. Sein Ziel ist, die Countertenorstimme aus dem traditionellen barocken Umfeld hinauszutragen. 1999 wurde die international agierende Band „Orlando und die Unerlösten“ gegründet und feierte 2003 mit dem ersten Crossover-Pop-Projekt mit Andreas Scholl und dem Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken große Erfolge. Die Unerlösten sind Thomas Schmidt (Gitarre), Christian Konrad (Bass), Elmar Federkeil (Schlagzeug, Percussion) und Bernd Wegener (Percussion).

www.nuernbergersymphoniker.de

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Hauptförderer des Klassik Open Airs:

Sparda-Bank Lebkuchen Schmidt Rudolf und Henriette Schmidt-Burkhardt Stiftung