Klassik Open Air

Stadt Nürnberg

Nürnberger Symphoniker:
Biographien Orchester und Solisten

Biographie: Wendy Waller, Sopran

Wendy Waller, Tochter der dramatischen Sopranistin Juanita Waller, absolvierte ihre Gesangsausbildung zunächst bei ihrer Mutter. Sie gewann den National Arts Club-Gesangswettbewerb in New York und ist Preisträgerin des Lorin L. Zachary-Wettbewerbs, sowie des Licia Albanese-Wettbewerbs. Sie war Stipendiatin der „Bagby Foundation” und der „Gerda Lissner Foundation”. In Europa gastierte sie erstmals im Dezember 2000 mit der Rolle der „Königin der Nacht” am Deutschen Nationaltheater Weimar. Diese Rolle wurde in den folgenden Jahren zu einer ihrer Paraderollen. Beim Miskolc Mozart Festspiel (Ungarn) und am Vanemuine Theater in Estland sorgte ihr Auftritt für landesweite Begeisterung. Des weiteren gastierte sie als Königin der Nacht auch am Nationaltheater Mannheim. Diese Rolle singt sie auch 2006 bei den Opernfestspielen in Heidenheim. Mit Beginn der Spielzeit 2001/2002 wurde Wendy Waller Mitglied des Opernensembles des Nationaltheaters Weimar. Hier sang sie die Rollen der Königin der Nacht, der Musetta, der Viola/Cesario in Trojahns „Was Ihr Wollt”, der Konstanze (Die Entführung aus dem Serail) und der Gräfin (Figaros Hochzeit).

Seit dem Jahr 2004 arbeitet Frau Waller freiberuflich und übernahm im Januar des selben Jahres die Rolle der „Reinen” in der Welturaufführung von „Les Negrés” an der Opèra National de Lyon. Im Mai 2004 war sie am Grand Theâtre de Genève tätig.

Frau Waller hat immer dem Opern- und Konzertrepertoire den gleichen Platz in ihrem Kalender eingeräumt. Nach ihrem Konzertdebüt in Stockholm folgten Auftritte als Konzertsängerin u.a. bei der „Master-Serie” in London und am „Newport Music FestivalRhode Island (USA), wo sie in zahlreichen Konzerten, unter anderem mit allen Lieder und Duetten von Dvorák, Konzertarien von Mozart, „Vier Letzte Lieder” von Strauss, „Petrarca Sonette” von Liszt und Kantaten von Bach, Scarlatti und Donizetti zu hören war.

Im Herbst 2005 wurde Frau Waller wieder für das Eröffnungskonzert der Estländischen National Symphonie in Tallinn eingeladen. Sie trat beim vom Fernsehen übertragenen Einweihungskonzert der neuen Konzerthalle in Jõhvi mit Arien von Mozart und Rossini als Solistin auf. Zuvor hatte sie in Tallinn „Vier Letzte Lieder” von Richard Strauss gesungen. Weitere Aufgaben im letzten Jahr waren „Das Klagende Lied” von Mahler mit der Staatskapelle Weimar unter Hartmut Haenchen, sowie das „Te Deum” von Dvorák, das „Mozart Requiem” und die 9. Sinfonie von Beethoven in der Tonhalle Düsseldorf.


Der Philharmonische Chor

Leitung Gerhard Rilling
Der Philharmonischer Chor – ehemals Philharmonischer Chor Nürnberger Singgemeinschaft – im Industrie- und Kulturverein e.V. wurde 1966 von dem damaligen Musikdirektor am Opernhaus, Herrn Dr. Max Loy, als Konzertchor gegründet. Dr. Loy hatte bis zu seinem Tode im Jahr 1975 die musikalische Leitung inne. Seit 1978 wird der Chor von KMD Gerhard Rilling, Erlangen, geleitet.

Im Jahr 1979 fusionierte der Chor mit der Nürnberger Singgemeinschaft, die bald nach ihrer 1946 erfolgten Gründung weit über Nürnbergs Grenzen bekannt geworden ist. Bereits 1971 hatte Rilling die Nachfolge Waldemar Klinks, des Gründers der Nürnberger Singgemeinschaft, angetreten, die auch schon vor der Fusion mit dem Philharmonischen Chor kooperierte. Der Chor pflegt vor allem die große Chorliteratur bis zur Romantik. Er verfügt derzeit über ca. 140 aktive Sängerinnen und Sänger. In ihm sind nahezu alle beruflichen Sparten vertreten. Im Jahr 2003 folgte die Umbenennung, nun ohne „Nürnberger Singgemeinschaft“.

Folgen Sie uns auf Twitter

Folgen Sie uns auf Twitter

Hauptförderer des Klassik Open Airs:

Sparda-Bank Lebkuchen Schmidt Rudolf und Henriette Schmidt-Burkhardt Stiftung