Klassik Open Air

Europas grünster Konzertsaal

Stadt Nürnberg

Nürnberger Symphoniker:
Biographien Orchester und Solisten

Wilfried van den Brande, Bass-Barition

Der aus Belgien stammende Bass Wilfried van den Brande erhielt seine musikalische Ausbildung bei seinem Vater, dem Sänger, Dirigenten und Regisseur Arnold Brand, sowie bei Albrecht Klora und Gidon Saks.

Seine Karriere führte ihn als Solist an die Flämische Oper, an das Théâtre National de la Monnaie in Brüssel und zum Musiktheater Transparant. Außerdem konzertierte er mit dem Königlichen Philharmonischen Orchester von Flandern (als Méphistophèles in Gounods ‘Faust’) mit dem Flämischen Symfonischen Orchester (als Philippo in Verdis ‘Don Carlo’ ) und mit dem Nationalorchester von Belgien und wirkte in Aufnahmen für den Rundfunk (Radio 3 und Klara) mit.

Auch auf den internationalen Bühnen ist Wilfried van den Brande ein gern gesehener Gast. So war er unter anderem zusammen mit dem Orchestra Filarmonica Italiana auf Einladung des Vatikan anlässlich der Feiern zum Heiligen Jahr 2000 in Rom zu hören, konzertierte in Piacenza, Wien, London (Covent Garden Festival), Paris (Johannespassion in ‘La Madeleine’), Dänemark (Roskilde Schubertiade), Amsterdam (Stadsschouwburg), Santiago de Compostella (mit dem Real Filharmonia de Galicia), in Slovenien , Schottland (Glasgow Mayfest) und Deutschland und machte Radio- und TV-Aufnahmen für verschiedene Rundfunkanstalten.

Im August 2004 erscheint eine neue CD mit französischen Opernarien des 19. Jahrhunderts, die Wilfried van den Brande zusammen mit den Nürnberger Symphonikern für das flämische Label „Talent Records” aufgenommen hat.


Nina Karmon, Solistin

Nina Karmon wurde als Tochter einer finnischen Cellistin und eines deutschen Geigers in Stuttgart geboren. Sie begann ihre musikalische Ausbildung im Alter von fünf Jahren. 1998 schloss sie ihr Studium bei Pinchas Zukerman und Patinka Kopec an der Manhattan School of Music in New York ab.

1996 gab Nina Karmon ihr New Yorker Debut. Sie spielte Bachs Doppelkonzert in d-moll gemeinsam mit Pinchas Zukerman und der Manhattan Chamber Sinfonia und wurde daraufhin von ihm eingeladen im Rahmen seines Sommerfestivals in Israel aufzutreten. Ein weiterer Höhepunkt ihrer bisherigen Karriere war ihr Debut in München unter der Leitung von Zubin Mehta und dem Orchester der Bayerischen Staatsoper mit Vivaldis Violinkonzert in h- moll.

Darüber hinaus spielte sie Violinkonzerte von Mozart, Beethoven, Mendelssohn, Bruch, Brahms, Tschaikowsky, Sibelius und Prokofiew mit renommierten Orchestern wie dem SWR-Radiosinfonieorchester Stuttgart, dem Norwegischen Radioorchester Oslo, dem Wiener Kammerorchester, dem Stuttgarter Kammerorchester, dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn und dem Korean Chamber Ensemble unter Dirigenten wie Jörg Faerber, Ari Rasilainen und Igor Shukow.

Konzerttourneen führten Nina Karmon durch Europa und Asien sowie nach Nord- und Südamerika in Konzertsäle wie z.B. Tonhalle Zürich, Konzerthaus Wien, Gewandhaus Leipzig, Liederhalle Stuttgart, Victoria Concert Hall (Singapur),Yokohama Minato Mirai Hall (Japan) und Seoul Arts Center (Korea).

Als Kammermusikerin trat sie u.a. beim Kuhmo Festival in Finnland und beim Muskoka Lake Festival in Kanada auf. Sie gab Recitals in Tokyo, New York, Philadelphia, Toronto, Ottawa und beim „Mainly Mozart Festival” in Florida.

Nina Karmons Discografie umfasst vier CD Einspielungen. Neben großen Werken der Kammermusikliteratur ist hier auch weniger Bekanntes wie z.B. die Sonate für Violine und Klavier des finnischen Komponisten Toivo Kuula und die „Groteske” für Geige und Klavier des im Ersten Weltkrieg ums Leben gekommenen deutschen Komponisten Rudi Stefan zu finden, sowie das Horntrio des zeitgenössischen ungarischen Komponisten György Ligeti.

Hauptförderer des Klassik Open Air:

Sparda-Bank Lebkuchen Schmidt Rudolf und Henriette Schmidt-Burkhardt Stiftung