Foto: Fabian Pfaffenberger / @fabianos
Foto: Fabian Pfaffenberger / @fabianos
Sonntag, 21. Juli 2019 | 11 Uhr
Sonntag, 21. Juli 2019 | 20 Uhr
Samstag, 3. August 2019 | 20 Uhr

Programm

Foto: Marc Pfeiffer

Staatsphilharmonie Nürnberg: „Blue Note for family“ Familienkonzert

Solist: Michail Lifits (Klavier)
Dirigentin: Generalmusikdirektorin Joana Mallwitz
Moderation: Juri Tetzlaff


„West Side Story“, das berühmteste Musical aller Zeiten, ist ab Herbst im Nürnberger Opernhaus zu sehen – das Klassik Open Air bietet schon mal einen Vorgeschmack auf dieses rasante Stück. Die schönsten Melodien und die heißesten Rhythmen aus „West Side Story“ hat der Komponist Leonard Bernstein zu einem großen Orchester-Wirbelsturm zusammengefasst. Auch George Gershwin, Dmitri Schostakowitsch und Arturo Márquez nehmen bekannte Tänze wie den Walzer und den kubanischen Danzón auf, um das Publikum in Bewegung zu bringen. Ein Familienkonzert, das in die Beine geht – mit der Staatsphilharmonie und dem beliebten KiKA-Moderator Juri Tetzlaff.

 

GEORGE GERSHWIN (1898 – 1937)
Rhapsody in Blue
Michail Lifits (Klavier)

DMITRI SCHOSTAKOWITSCH (1906 – 1975)
Suite für Varieté-Orchester

LEONARD BERNSTEIN (1918 – 1990)
Symphonische Tänze aus „West Side Story”

ARTURO MÁRQUEZ (*1950)
Danzón No. 2

Staatsphilharmonie Nürnberg: „Blue Note“ Abendkonzert

Solisten: Michail Lifits (Klavier), Andreas Ottensamer (Klarinette)
Dirigentin: Generalmusikdirektorin Joana Mallwitz
Moderation: Joana Mallwitz und Thomas Herr


Blue Notes – das sind die kleinen Töne, die nicht in eine ordentliche Tonleiter passen und einem braven Musikstück den besonderen Schliff geben, der es in Richtung Jazz und Blues bewegt. Viele große Komponisten waren fasziniert von diesen charmanten Fremdkörpern im Tonsystem und haben sie in ihren Werken verwendet. Dirigentin Joana Mallwitz und die bekannten Solo-Virtuosen Michail Lifits und Andreas Ottensamer erkunden Grenzbereiche zwischen Klassik und Jazz, die so gute Laune machen wie eine warme Sommernacht.

Das Konzert wird ab 20.05 Uhr live im Hörfunk von BR-Klassik übertragen.

 

LEONARD BERNSTEIN (1918 – 1990)
Ouvertüre zu „Candide“

GEORGE GERSHWIN (1898 – 1937)
Rhapsody in Blue
Michail Lifits (Klavier)

Summertime aus „Porgy and Bess”

Drei Präludien für Klavier (Arr. Stephan Koncz), 1. Präludium
Michail Lifits (Klavier)

ANTONÍN DVORÁK (1841 – 1904)
Symphonie Nr. 9 „Aus der Neuen Welt“, 2. Satz

DMITRI SCHOSTAKOWITSCH (1906 – 1975)
Suite für Varieté-Orchester
            I. Marsch
            VII. Walzer Nr. 2
            II. Tanz Nr. 1
 

PAUSE


LEONARD BERNSTEIN (1918 – 1990)
Symphonische Tänze aus „West Side Story”

ARTIE SHAW (1910 – 2004)
Konzert für Klarinette und Jazz-Orchester
Andreas Ottensamer (Klarinette)

ARTURO MÁRQUEZ (*1950)
Danzón No. 2

 

Michail Lifits (Klavier)

Foto: Felix Broede

Michail Lifits verkörpert das Ideal des Pianisten: Hervorragender Solist in Solo-Abenden wie Orchesterkonzerten, in gleicher Weise wunderbarer Kammermusikpartner. Die CD-Aufnahmen des Gewinners des Busoni-Wettbewerbes, eine Mozart-CD, eine Schubert-CD und Schostakowitsch, haben begeisterte Kritiken erhalten, seine Konzerte mit Vilde Frang, Steven Isserlis, Veronika Eberle, Marie-Elisabeth Hecker, Alexandra Conunova und Nils Mönkemeyer sind Glücksmomente.
Geboren in Tschkent/Usbekistan, übersiedelte Michail Lifits als 16-Jähriger nach Deutschland und lebt seitdem in Hannover. An der dortigen Hochschule für Musik und Theater studierte er bei Karl-Heinz Kämmerling und Bernd Goetzke. Prägende Einflüsse erhielt er darüber hinaus im Aufbaustudiengang bei Boris Petrushansky an der Internationalen Klavierakademie Incontri col Maestro in Imola.
Michail Lifits hat in allen Musikzentren der alten und der neuen Welt begeistert: in der New Yorker Carnegie Hall und im Lincoln Center ebenso wie in der Londoner Wigmore Hall, in Berlin, München, Hamburg, in der Tonhalle Zürich, im Concertgebouw Amsterdam, in Wien,  Brüssel und Milano. 2018 wurde Michail Lifits  bei seiner ersten großen Solo-Tournee in China, Taiwan, Hong Kong und Japan gefeiert.

 

 

 

 

Andreas Ottensamer (Klarinette)

Foto: Stefan Höderath

Andreas Ottensamer gilt als eine der vielseitigsten Musikerpersönlichkeiten seiner Generation. Als Solist konzertiert er auf den großen Bühnen der Welt mit Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, den Wiener Philharmonikern, dem Rotterdams Philharmonisch Orkest, der Kammerphilharmonie Bremen, dem Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra, dem Seoul Philharmonic Orchestra, dem Orchestre Metropolitain, dem Borusan Istanbul Philharmonic Orchestra unter Mariss Jansons, Sir Simon Rattle, Andris Nelsons, Yannick Nezet-Seguin, Alan Gilbert und Lorenzo Viotti.
Als Kammermusiker spielt er unter anderem mit Yuja Wang, Leonidas Kavakos, Janine Jansen, Lisa Batiashvili, Nemanja Radulovic, Nicolas Altstädt und Sol Gabetta. 2005 gründete er gemeinsam mit seinem Vater Ernst und Bruder Daniel das Klarinettentrio „The Clarinotts“. Außerdem ist er gemeinsam mit dem Pianisten José Gallardo künstlerischer Leiter des „Bürgenstock Festivals“ in der Schweiz und des „Artström Festivals“ in Berlin.
Im Februar 2013 unterzeichnete Ottensamer einen Exklusivvertrag mit der Deutschen Grammophon und erhielt für sein zweites Album „Brahms: The Hungarian Connection“ 2015 den ECHO KLASSIK als Instrumentalist des Jahres. Für sein Album „New Era“ für Decca Classics versammelte er seine Kollegen Emmanuel Pahud und Albrecht Mayer und nahm zusammen mit der Kammerakademie Potsdam Werke der Mannheimer Schule auf. Sein derzeitiges Album für Deutsche Grammophon, „Blue Hour“, ist eine Zusammenarbeit mit Yuja Wang, Mariss Jansons und den Berliner Philharmonikern.  In der Saison 17/18 hatte Andreas Ottensamer die Titel „Artist in Residence“ des Bournemouth Symphony Orchestra und der Kammerakademie Potsdam, sowie „Menuhin Heritage Artist“ des Gstaad Menuhin Festival und „Junger Wilder“ am Konzerthaus Dortmund inne. Im Mai 2019 ist er Artist in Residence bei den Schwetzinger Festspielen.
Andreas Ottensamer ist 1989 in Wien geboren und stammt aus einer österreichisch-ungarischen Musikerfamilie. Mit 4 Jahren erhielt er seinen ersten Klavierunterricht. Mit 10 Jahren studierte er zunächst Violoncello und ab 2003 Klarinette an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. 2009 trat er der Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker bei. Seit 2011 ist er Soloklarinettist der Berliner Philharmoniker.

 

 

 

Nürnberger Symphoniker: „Europa über alle Grenzen“ Abendkonzert

Solist: Sergei Nakariakov (Trompete)
Dirigent: Chefdirigent Kahchun Wong
Moderation: Kahchun Wong und Thomas Herr


Das Konzert steht ganz im Zeichen von Europa: Musik, die die Grenzen der Länder überschreitet. So die schillernden „Rokoko-Variationen“, mit denen sich ein Russe vor Mozart verbeugte, oder die brillanten Variationen über den „Karneval in Venedig“, mit denen ein Franzose Verdi huldigte. Weltklasse-Solist ist in beiden Werken der russische Trompetenvirtuose Sergei Nakariakov. Zugleich startet das spannende Digitalprojekt Pachelbel 4.0 – Musik über alle Grenzen.

Das Konzert wird ab 20.05 Uhr live im Hörfunk von BR-Klassik und als Video-Livestream auf www.br-klassik.de übertragen. Im BR-Fernsehen wird es am Sonntag, 4. August um 22.45 Uhr und auf 3sat am Sonntag, 11. August um 10.55 Uhr ausgestrahlt. Als Video-Stream on demand ist das Konzert auf www.br-klassik.de/concert nachzuerleben.

RICHARD WAGNER (1813 – 1883)
Die Meistersinger von Nürnberg Vorspiel

PETER TSCHAIKOWSKY (1840 – 1893)
Rokoko Variationen (Fassung für Trompete)
Sergei Nakariakov (Trompete)

JOHANN PACHELBEL (1653 – 1706)
Kanon in D

MALCOLM ARNOLD (1921 – 2006)
Peterloo Overture
 

PAUSE
 

HECTOR BERLIOZ (1803 – 1869)
Rakoczy March

SPARDA WUNSCHSTÜCK

GIUSEPPE VERDI (1813 – 1901) / JEAN-BAPTISTE ARBAN (1825 – 1889)
Karneval in Venedig

EDWARD ELGAR (1857 – 1934)
Salut d‘Amour

MODEST MUSSORGSKY (1839 – 1881) / MAURICE RAVEL (1875 – 1937)
Bilder einer Ausstellung

Sergei Nakariakov (Trompete)

Foto: Thierry Cohen

Der israelisch-russische Trompeter Sergei Nakariakov wurde in Gorky geboren und erhielt seinen ersten Musikunterricht am Klavier. Nach einer Rückenverletzung im Jahr 1986 wandte er sich der Trompete zu – ein Richtungswechsel, bei dem er von seinem Vater unterstützt wurde, der sein technisches Wissen an ihn weitergab und ihm half, sein außergewöhnliches Gefühl für Musik noch weiterzuentwickeln.
Es dauerte nicht lange, bis er in seiner Heimat Russland Konzerte gab und Einladungen aus anderen Ländern Europas, Asiens sowie aus Nord- und Südamerika erhielt. Sein Debüt bei den Salzburger Festspielen gab er 1991 mit Saulius Sondeckis. Im darauffolgenden Jahr trat er erstmals beim Schleswig-Holsteinischen Musikfestival auf, wo er mit dem Prix Davidoff ausgezeichnet wurde. In den Jahren 1993 und 1994 erhielt Sergei Unterricht bei Guy Touvron am CNR in Paris.
Im Jahr 2002 bekam Sergei Nakariakov als Instrumentalist des Jahres den ECHO KLASSIK-Preis des ZDF von der deutschen Phono-Akademie. Im Laufe der Jahre hat Sergei über 15 CDs aufgenommen und arbeitet mit Dirigenten wie Vladimir Spivakov, Christoph Eschenbach, Yury Bashmet und Valery Gergiev zusammen.
Sergeis Tournee-Programm umfasst Aufführungen in den wichtigsten Konzertreihen auf der ganzen Welt, sowohl mit Orchester als auch im Recital.
Sergei Nakariakov spielt auf Instrumenten von Antoine Courtois aus Paris. 

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